Unser Kandidat für Berlin: Max Mordhorst

So

05

Sep

2021

Geplanter Infrastrukturrückbau der Stadt Kiel wird zum Verkehrsinfarkt führen

Anlässlich der vorgestellten Pläne der Stadtverwaltung diverse Hauptverkehrsachsen im Stadtgebiet rückzubauen und dem PKW- und Busverkehr zu entziehen, erklärt der Kreisvorsitzende der FDP Kiel Dennys BORNHÖFT:

 

„Kaum ist die FDP aus der Ampel-Kooperation ausgestiegen, nimmt die Verdrängung von Autos und Bussen in der Kieler Politik noch mehr Fahrt auf. Schon jetzt gibt es kaum noch Möglichkeiten ohne im innerstädtischen Stau von Ost nach West zu kommen. Die Kaistraße und der Ostring als Hauptachsen sind jetzt schon vollkommen überlastet. Der Rückbau der Ausweichrouten über die Werftstraße oder die Preetzer Straße trennt die Fördeufer noch stärker. Dies geschieht während Heikendorf, Schönkirchen und weitere Umlandgemeinden sowohl an Bevölkerung als auch an Gewerbebetrieben weiter wachsen“, so der Parteivorsitzende der FDP.

 

Dies sei kein Wunder, schließlich verdränge man auch die Kielerinnen und Kieler sowie die Unternehmen ins Umland, weil bezahlbarer Wohnraum rar wird und Erweiterungsflächen für Betriebe nicht im Fokus des Wirtschaftsdezernenten Ulf Kämpfer lägen.

 

„Kiel ist kein Dorf, sondern hat auch überregionale verkehrliche Bedeutung für die Nachbarkreise. Das Denken über die Verkehrspolitik darf daher nicht an der Stadtgrenze aufhören – auch Menschen aus Plön, Rendsburg-Eckernförde müssen eine Chance haben zum Arbeitsplatz, Einkaufen oder zur Weiterfahrt über die Autobahn zu kommen“, führt Bornhöft weiter aus.

 

Wer zuerst über Rückbau nachdenke, anstatt die angemessenen Mobilitätsalternativen zu erarbeiten, führe die Stadt willentlich und wissentlich in den Verkehrsinfarkt.

„Die Freien Demokraten werden sich weiterhin für jene Menschen einsetzen, deren Alltag und Lebensrealität mit Wohnen, Arbeiten und Familie nicht in einem Radius von 5 Kilometern liegt“, schließt der 35-jährige Landtagsabgeordnete.

Sa

31

Jul

2021

FDP Kiel beschließt Ausstieg aus Kooperation mit SPD und Bündnis90/Die Grünen

 Auf dem Kreisparteitag am 31.07 der FDP Kiel beschlossen die Freien Demokraten einen Antrag zum Ausstieg der FDP aus der Kooperation mit SPD und Bündnis90/Die Grünen in der Kieler Ratsversammlung. Mit einer Mehrheit von 97,1 % fand der Antrag deutliche Zustimmung unter den Mitgliedern der Partei.

 

„Die deutlichen Unterschiede in der Gestaltung der Verkehrspolitik grenzen unsere Parteien voneinander ab. Wir Liberale wollen Anreize schaffen und eine Verkehrspolitik für alle Mobilitätsbedarfe der Menschen gestalten. Ich bedauere, dass die Kooperation nicht die geplanten 5 Jahre getragen hat“, sagt Dennys Bornhöft, Kreisvorsitzender der FDP Kiel.

Es sei nicht verständlich, dass man bei der Stadtentwicklung sich Amsterdam und Kopenhagen als Ziele setze, aber hieraus den Fokus auf autofreie Innenstadt legen möchte und nicht die Innovationen sowie wirtschaftspolitische Akzente mit einbezieht.

 

„Nach dem klaren Bruch des Kooperationsvertrages durch den Antrag „Fußverkehr nachhaltig sicher und attraktiv gestalten“, der nicht zwischen den Kooperationspartner geeint war und auch nicht gemeinsam gestellt wurde, wurde uns klar, dass eine weitere politische Zusammenarbeit von der SPD und Bündnis90/Die Grünen nicht mehr auf eine verlässliche Art und Weise erfolgen kann“, sagt Ingmar SOLL, Fraktionsvorsitzender der FDP-Ratsfraktion.

 

Auch in einem gemeinsamen Gespräch am 14. Juli konnten die Kooperationspartner nicht glaubhaft darstellen, wie eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit für Kiel gestaltet werden könne, so die beiden Vorsitzenden weiter.

 

Für die Freien Demokraten sei klar, dass die Kielerinnen und Kieler Politik für alle Menschen verdient haben.

„Unsere Wählerinnen und Wähler unterstützen uns nicht für Gängelung und einen Mix aus Ge- und Verboten, sondern weil wir eine schlanke und effiziente Verwaltung und eine Verkehrspolitik, die ihre Lebensrealität wiederspiegele. Nicht alle Kielerinnen und Kieler können Wohnen, Arbeit, Studium, Familie und Hobbys per Fahrrad erreichen. Des Weiteren ist Kiel Landeshauptstadt mit großen Umlandgemeinden, für die auch Infrastruktur vorgehalten bleiben muss.“

Do

22

Jul

2021

Wunsch eines Alkoholverbots der CDU schadet mehr als es nützt

„Ein Alkoholverbot bringt mehr Nachteile als Vorteile. Eine Verlagerung innerhalb der Stadt, sodass sich der Müll noch weiter ausbreitet, ist überhaupt nicht zielführend. Im Hinblick auf die Corona-Situation wäre es gar noch gravierender, wenn die Feierlichkeiten sich wieder mehr in Innenräume verlagern.

 

Es sei weiterhin ein Irrglaube, dass ein Alkoholverbot für alle, das Chaos einiger, einhaltgebieten wird. Eine weitere Gängelung der Bevölkerung würde für mehr Unverständnis für diese Maßnahme sorgen", so Dennys Bornhöft.

 

„Sinnvoller ist es mehr mobilen Müll- und Aschenbecherstationen in den entsprechenden Gebieten aufzustellen“, sagt Max Mordhorst, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen.

Die Feststellung, dass die Situation angegangen werden müsse, sei vollkommen richtig, ein Alkoholverbot jedoch nicht die richtige Lösung.

 

„Um die Städtischen Betriebe und auch uns als Bürgerinnen und Bürger zu entlasten, müssen wir stärker Angebote wie mobile Stationen ermöglichen“, so Mordhorst weiter.

Do

18

Mär

2021

Kieler Kommunalarbeit fürs digitale Zeitalter umfänglich fit machen

 

Anlässlich der wiederkehrenden Diskussion über digitale Sitzungen der Ratsversammlung sowie der Ortsbeiräte erklärt der Kreisvorsitzende der FDP Kiel, Dennys Bornhöft:

 

„Auf Initiative der FDP und der Grünen hat der Landesgesetzgeber den Kommunen sämtliche Möglichkeiten geschaffen, rechtskonforme Gremiensitzungen in digitaler Form stattfinden zu lassen. Diverse Kreistage und Gemeindevertretungen machen hiervon rege Gebrauch und sorgen somit dafür, dass wichtige Entscheidung ohne Zeitverzug getroffen werden können und andererseits das Infektionsrisiko gleich 0 ist. Wir Freien Demokraten begrüßen es, dass heute erstmalig auch die Kieler Ratsversammlung als digitale Sitzung inkl. rechtsgültiger Entscheidungsfindung stattfindet. Wir wünschen uns aber dass auch die Fachausschüsse sowie die Ortsbeiräte die Möglichkeit bekommen, digital zu tagen. Insbesondere für die vielen Ortsbeiratssitzungen ist es momentan sehr schwer, Räumlichkeiten zu finden, die bei der Anzahl möglicher Gäste zur Herstellung der Öffentlichkeit noch den Coronaauflagen entsprechen. Als öffentliche Hand hat man bei Veranstaltungen auch Vorbildcharakter. Kiel mit seinem tollen Format Digitale Woche ist prädestiniert, hier als Vorbild vorweg zu gehen.

Do

25

Feb

2021

Kiel kann Olympia!

Anlässlich der Bewerbung um die Segelwettspiele der olympischen Sommerspiele 2032 erklärt der Kreisvorsitzende der FDP Kiel, Dennys Bornhöft:

„Wir Freien Demokraten begrüßen ausdrücklich eine Bewerbung um die Segelwettbewerbe der olympischen Sommerspiele 2032, nun gemeinsam mit der Rhein-Rhuhr-Region. Bereits für die Spiele 2024 wäre Kiel bereit gewesen, hatte auch ein breites Votum durch einen Bürgerentscheid hierfür gehabt. Leider hat das sonst so weltoffene Hamburg es nicht vermocht, die eigenen Leute dafür zu begeistern.

Kiel ist in mehrfacher Hinsicht der ideale Standort für Segelwettbewerbe: 

Wir haben eines der beliebtesten Regattareviere der Welt, der DSV sitzt in Schilksee und unsere Leistungssegler hätten die einmalige Chance, in heimischen Gewässern olympisch zu segeln. 

Wir erhoffen uns aber nicht nur Impulse für den Hochleistungsbereich, sondern auch für den Breitensport.

Auch um nachhaltige Spiele anzubieten ist Kiel prädestiniert - sowohl im Hinblick auf die Umwelt wie auch auf die  Nachnutzung der Infrastruktur. Eine Investition in unsere Sporthäfen, um Kiel olympiafit zu machen, wäre begrüßenswert. Diese würde den vielen Wassersport begeisterten Kielerinnen und Kielern wie auch den zahlreichen Touristen, die Kiel per Boot ansteuern, langfristig zugutekommen.

Weiterhin erhoffen wir Freie Demokraten uns auch städtebaupolitische Impulse, mit einem Fokus auf bezahlbaren Wohnraum.

Wir wünschen der deutschen Bewerbung viel Erfolg."