Fr

11

Sep

2020

Größtmögliche Bürgerbeteiligung bei der Zukunft der Kiellinie durch Bürgerentscheid schaffen

Anlässlich der öffentlichen Veranstaltung der Kieler Stadtverwaltung über die Modernisierung der Kiellinie erklärt der Kreisvorsitzende der FDP Kiel, Dennys Bornhöft:

 

„Der Handlungsbedarf an der Kiellinie ist groß, nicht nur um bauliche Mängel der Spundwand endlich zu beseitigen.  Die vom Oberbürgermeister zurecht als „Sahnestück der Stadt" bezeichnete Kiellinie ist von großem Interesse für alle Kielerinnen und Kieler. Wir von den Freien Demokraten fordern schon seit längerem die Aufenthaltsqualität an der Kiellinie zu erhöhen. Dazu zählt auch die Kiellinie Nord, die zum Beispiel über weitere Bademöglichkeiten und Gastronomie  aufgewertet werden könnte.

Ebenso sehen wir auch Möglichkeiten, dies neben dem Erhalt der Straße zu realisieren, beispielsweise durch die Überbauung der Wasserkante für einen Fußgängerweg.

 

Wir freuen uns daher grundsätzlich über das Vorhaben der Stadtverwaltung zur Umgestaltung der Kiellinie. Bei der Diskussionsveranstaltung vom 10.09.2020 war eine der größten Kontroversen das etwaige Sperren des PKW-Verkehrs. Wir begrüßen, dass die Verwaltung um Baudezernentin Doris

Grondke hier in den Dialog mit der Bevölkerung tritt. Aufgrund der großen Bedeutung, sowohl im Hinblick auf Naherholung als auch im Verkehrswesen, wünschen wir Freie Demokraten uns eine größtmögliche Bürgerbeteiligung. Dies ist leider insbesondere durch die Begrenzung der

Teilnehmer aufgrund der Corona-Pandemie erschwert. Um eine möglichst breite Basis für oder gegen eine Straßensperrung zu erreichen, setzen wir uns für einen Bürgerentscheid ein.

 

Die FDP Kiel sieht die Sperrung und Wegnahme von Verkehrsinfrastruktur, auch für einzelne Mobilitätsformen, kritisch, soweit nicht für eine gleich leistungsfähige und angemessene Alternative bzw. Ausweichstrecke gesorgt wird. Sollte sich die Mehrheit der Kielerinnen und Kieler für eine Straßensperrung der Kiellinie aussprechen, muss verkehrstechnisch ein Kollaps an der Feldstraße und Umgebung vermieden werden. Es entspricht schließlich nicht der Lebensrealität, dass die Wegnahme von Verkehrsinfrastruktur zu weniger Verkehrsaufkommen führt.

Do

20

Aug

2020

FDP: Die SPD des Kieler Ostufers sollte sich mehr in die Kooperation und Verkehrspolitik einbringen

Anlässlich der Berichterstattung der Kieler Nachrichten über den Kieler SPD-Landtagsabgeordneten Bernd Heinemann und der Forderungen zur verkehrlichen Entlastung des Ostufers durch Bau der Südspange und Ostring II erklärt der Kreisvorsitzende der FDP Kiel Dennys Bornhöft:

 

„Wir Freien Demokraten freuen uns sehr, dass nun auch in der SPD der Fokus vermehrt auf der Verkehrsentwicklung des Ostufers wie  auch des anliegenden Kreises Plön gerät. Durch den Ausbau des Ostuferhafens, als auch erwünschte Wohnraumschaffung in der Probstei und Schrevenborn, werden die

LKW und PKW Zahlen weiter steigen. Der Ostring ist jetzt schon völlig überlastet und der Ausweichstrecke Werftstraße droht der Rückbau zugunsten von Kurzstreckenverkehren via Fahrrad.

Der motorisierte Individualverkehr ist und bleibt Bestandteil einer realen Verkehrspolitik in Kiel. Die Lebensrealitäten zwischen Wohnen und Arbeiten liegen  selten nur in einem Umkreis von fünf Kilometern. Daher braucht es nicht nur leistungsfähige Straßen, sondern auch eine angemessene Zahl

an Parkraum – sowohl für PendlerInnen wie  auch für die BewohnerInnen der

Stadt.

Als Landtagskollege wie auch Ostuferjung fordere ich Bernd Heinemann auf, seine Expertise und Perspektive mehr in die Ampel-Rathauskooperation einzubringen. Wir brauchen eine moderne,

verbindende Verkehrspolitik. Dazu gehört natürlich mehr Fahrradverkehr aber ebenfalls motorisierter Individualverkehr.“

Mi

12

Aug

2020

Mehr Bademöglichkeiten für Kiel und rund um die Kieler Förde

Die Temperaturen steigen und die Bürger*innen aus Kiel und dem Kieler Umland haben das menschliche Bedürfnis das nahe Wasser zu nutzen und sich abzukühlen. 

Jedes Jahr gibt es aufs Neue deshalb Auseinandersetzungen, weil gerade im Bereich der Innenförde die Menschen „wild“ baden. Also in nicht als Badestellen ausgewiesenen Bereichen der Kieler Innen- und Außenförde, wie beim z.Zt. gesperrten Fähranleger Bellevue. 

Die FDP Kiel macht sich schon lange stark für mehr Bademöglichkeiten in und um Kiel. Letztes Jahr wurde ein erster guter Schritt in diese Richtung getan mit einem Badebereich am Camp 24/7. Dennoch reichen die ausgewiesenen Badestellen vorne und hinten nicht aus – schon gar nicht unter Einhaltung der Corona-Auflagen. 

Ratsfrau und stellvertretende Vorsitzende des KV Kiel, Annkathrin Hübner, setzt sich schon seit dem Kommunalwahlkampf 2018 für einen Kieler Stadtstrand ein. Sie fordert mehr Bademöglichkeiten an der Kiellinie aber auch rund um die Förde.

„Die Prüfung und Realisierung eines Stadtstrandes ist bereits 2018 durch die Ratsversammlung beschlossen worden. Hierbei ist bislang nicht mehr passiert als der Ausschluss des Hörn-Standortes aufgrund der Wasserqualität. 

Angesichts der stetigen Diskussion um Bademöglichkeiten an der Kiellinie sollten hier alle in Frage kommenden Standorte zeitnah geprüft werden. Hierbei sollten neben eines originären Strandes auch Alternativen wie beispielsweise ein mit Sand bestückter Ponton oder Vergleichbares bedacht werden. Wir müssen weitere legale und sichere Badestellen schaffen, damit niemand waghalsig an Gefahrstellen zum Baden ausweichen muss“, so Ratsfrau Hübner. 

Insgesamt verfolgt die FDP Kiel das Ziel die Kieler Innenförde an so vielen Stellen wie möglichen für Alle zugänglich und erlebbar zu machen. „Wir bringen Kiel mehr ans Meer“ – so lautet schließlich einer der Slogans der FDP Kiel. 

Do

25

Jun

2020

Die FDP Kiel bezieht Stellung zum jüngsten OVG Urteil bezüglich des Luftreinehalteplans Kiel

Das Urteil des OVG vom 24.06.2020 zum Luftreinhalteplan für Kiel stellt die Stadt vor neue Herausforderungen.

Dazu unser Kreisvorsitzender Dennys Bornhöft: „Es ist bedauerlich, dass die Richter am OVG in Schleswig nicht davon zu überzeugen waren, dass innovative Lösungen besser funktionieren als unsoziale Fahrverbote, die v.a. diejenigen treffen, die auf ihren PWK angewiesen sind, sich aber schlicht keinen neueren leisten können und Mittelständler mit zumeist Diesel-Fuhrpark.

Wenn ein Fahrverbot tatsächlich umgesetzt werden sollte, leitet dies die Verkehre nicht raus aus der Stadt, es verlagert sie lediglich in andere Stadtgebiete, verursacht Staus und längere Wege. Dies kann nicht im Sinne derjenigen sein, die bessere Luft in der Stadt einfordern.“

 

Bornhöft im Hinblick auf die beklagte Landesebene: "Daher ist nun die Landesregierung im Sinne der Bevölkerung Kiels und des pendelnden Umlandes in der Pflicht, die Revisionsmöglichkeit aufzugreifen. Als Freie Demokraten unterstützen wir die Regierung, den Rechtsweg bis zum Ende zu schreiten.

Auch haben die Messwerte aus dem diesjährigen März gezeigt, dass die Zusammenhänge zwischen Verkehrsmenge und Messwerten nicht gegeben sind. Die diesjährigen Messewerte lagen über dem Mittelwert des Monats vergangenen Jahres und das trotz erheblich weniger Autos auf dem Theodor-Heuss-Ring aufgrund der Corona-Einschränkungen.

Die FDP Kiel hofft darauf, dass sich die Richter am Bundesverwaltungsgericht von den innovativen technischen Lösungen, die die Stadt Kiel anstrebt überzeugen lassen und Kiel dadurch diesem - in unseren Augen - unsozialen Fahrverbot entgehen kann."

 

Di

23

Jun

2020

Gemeinsame Erklärung für einen zukunftssicheren ÖPNV in der Landeshauptstadt Kiel

Die Kreisparteien und Ratsfraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP

erklären gemeinsam:

Die Schaffung eines neuen ÖPNV-Systems für die Landeshauptstadt Kiel ist eine

Schlüsselmaßnahme, um die Attraktivität des ÖPNVs in Kiel erheblich zu verbessern. Die

Verbesserung des ÖPNVs ist notwendig, um deutlich mehr Kielerinnen und Kieler von der

regelmäßigen Nutzung des ÖPNV zu überzeugen. Damit soll der zunehmenden Überlastung

des Straßenverkehrs entgegengetreten werden sowie die Klimaschutzziele im Verkehr, die

Erhöhung der Lebensqualität und die Steigerung der wirtschaftlichen und touristischen

Konkurrenzfähigkeit erreicht werden.

Für die Entwicklung eines neuen Verkehrssystems in Kiel ist ein breiter politischer Konsens

essentiell, da diese Entscheidung über Jahrzehnte und damit auch Wahlperioden erhebliche

Auswirkungen auf die Stadt haben wird. Dies soll im Rahmen eines gemeinsamen Vorgehens

geschehen. Dafür ist ein möglichst breiter gesellschaftlicher Konsens unter den Bürgerinnen

und Bürgern Kiel notwendig und durch geeignete Kommunikation anzustreben.

Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Realisierung der Verkehrssysteme Bus-Rapid-Transit

(BRT) und Tram (Stadtbahn) überprüft werden. Dies wird im Rahmen einer Trassenstudie

erfolgen, die zur Hälfte aus Mitteln des Landes finanziert werden soll. Dafür setzen sich die

Kreisparteien und Ratsfraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf

Landesebene ein. Die Trassenstudie soll ergebnisoffen die beiden möglichen Systeme sowie

Kombinationen überprüfen. Der Prozess der Trassenstudie soll über die bestehende

fraktionsübergreifende Steuerungsgruppe begleitet werden. Es soll eine Anbindung des

gesamten Stadtgebietes auch nördlich von Kanal und Schwentine und des Kieler Südens

angestrebt sowie eine Anbindung des Umlandes berücksichtigt werden.

Die Überprüfung der Alternativen soll unabhängig von möglichen Fördermitteln unter

Berücksichtigung der Kosten durch den Bund erfolgen. Auf Grundlage der Trassenstudie wird

eine Entscheidung anhand gemeinsamer Kriterien über das priorisierte Verkehrssystem

getroffen. Mit der Entscheidung wird Ende 2022 gerechnet.

Es ist gemeinsames Ziel, auf Bundesebene zu erreichen, dass alle Verkehrssysteme

(einschließlich BRT) eine Förderung durch den Bund erhalten. Diese Position soll auch auf die

Landesebene getragen werden.

Über die gesamte Laufzeit der Realisierung soll ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt und

durchgesetzt werden.

Darüber hinaus sollen als weitere Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele auch der

mögliche Einsatz von autonomer Fahrtechnik sowie alternativer Antriebstechniken zum

Beispiel mit Wasserstoff überprüft werden.

Neben der Realisierung eines neuen Verkehrssystems auf der Landseite, soll auch der

wasserseitige ÖPNV weiterentwickelt werden. Dafür sollen konkrete Handlungsschritte in

der Ratsversammlung gemeinsam auf den Weg gebracht werden.

 

 

Fr

11

Sep

2020

Größtmögliche Bürgerbeteiligung bei der Zukunft der Kiellinie durch Bürgerentscheid schaffen

Anlässlich der öffentlichen Veranstaltung der Kieler Stadtverwaltung über die Modernisierung der Kiellinie erklärt der Kreisvorsitzende der FDP Kiel, Dennys Bornhöft:

 

„Der Handlungsbedarf an der Kiellinie ist groß, nicht nur um bauliche Mängel der Spundwand endlich zu beseitigen.  Die vom Oberbürgermeister zurecht als „Sahnestück der Stadt" bezeichnete Kiellinie ist von großem Interesse für alle Kielerinnen und Kieler. Wir von den Freien Demokraten fordern schon seit längerem die Aufenthaltsqualität an der Kiellinie zu erhöhen. Dazu zählt auch die Kiellinie Nord, die zum Beispiel über weitere Bademöglichkeiten und Gastronomie  aufgewertet werden könnte.

Ebenso sehen wir auch Möglichkeiten, dies neben dem Erhalt der Straße zu realisieren, beispielsweise durch die Überbauung der Wasserkante für einen Fußgängerweg.

 

Wir freuen uns daher grundsätzlich über das Vorhaben der Stadtverwaltung zur Umgestaltung der Kiellinie. Bei der Diskussionsveranstaltung vom 10.09.2020 war eine der größten Kontroversen das etwaige Sperren des PKW-Verkehrs. Wir begrüßen, dass die Verwaltung um Baudezernentin Doris

Grondke hier in den Dialog mit der Bevölkerung tritt. Aufgrund der großen Bedeutung, sowohl im Hinblick auf Naherholung als auch im Verkehrswesen, wünschen wir Freie Demokraten uns eine größtmögliche Bürgerbeteiligung. Dies ist leider insbesondere durch die Begrenzung der

Teilnehmer aufgrund der Corona-Pandemie erschwert. Um eine möglichst breite Basis für oder gegen eine Straßensperrung zu erreichen, setzen wir uns für einen Bürgerentscheid ein.

 

Die FDP Kiel sieht die Sperrung und Wegnahme von Verkehrsinfrastruktur, auch für einzelne Mobilitätsformen, kritisch, soweit nicht für eine gleich leistungsfähige und angemessene Alternative bzw. Ausweichstrecke gesorgt wird. Sollte sich die Mehrheit der Kielerinnen und Kieler für eine Straßensperrung der Kiellinie aussprechen, muss verkehrstechnisch ein Kollaps an der Feldstraße und Umgebung vermieden werden. Es entspricht schließlich nicht der Lebensrealität, dass die Wegnahme von Verkehrsinfrastruktur zu weniger Verkehrsaufkommen führt.

Do

20

Aug

2020

FDP: Die SPD des Kieler Ostufers sollte sich mehr in die Kooperation und Verkehrspolitik einbringen

Anlässlich der Berichterstattung der Kieler Nachrichten über den Kieler SPD-Landtagsabgeordneten Bernd Heinemann und der Forderungen zur verkehrlichen Entlastung des Ostufers durch Bau der Südspange und Ostring II erklärt der Kreisvorsitzende der FDP Kiel Dennys Bornhöft:

 

„Wir Freien Demokraten freuen uns sehr, dass nun auch in der SPD der Fokus vermehrt auf der Verkehrsentwicklung des Ostufers wie  auch des anliegenden Kreises Plön gerät. Durch den Ausbau des Ostuferhafens, als auch erwünschte Wohnraumschaffung in der Probstei und Schrevenborn, werden die

LKW und PKW Zahlen weiter steigen. Der Ostring ist jetzt schon völlig überlastet und der Ausweichstrecke Werftstraße droht der Rückbau zugunsten von Kurzstreckenverkehren via Fahrrad.

Der motorisierte Individualverkehr ist und bleibt Bestandteil einer realen Verkehrspolitik in Kiel. Die Lebensrealitäten zwischen Wohnen und Arbeiten liegen  selten nur in einem Umkreis von fünf Kilometern. Daher braucht es nicht nur leistungsfähige Straßen, sondern auch eine angemessene Zahl

an Parkraum – sowohl für PendlerInnen wie  auch für die BewohnerInnen der

Stadt.

Als Landtagskollege wie auch Ostuferjung fordere ich Bernd Heinemann auf, seine Expertise und Perspektive mehr in die Ampel-Rathauskooperation einzubringen. Wir brauchen eine moderne,

verbindende Verkehrspolitik. Dazu gehört natürlich mehr Fahrradverkehr aber ebenfalls motorisierter Individualverkehr.“

Mi

12

Aug

2020

Mehr Bademöglichkeiten für Kiel und rund um die Kieler Förde

Die Temperaturen steigen und die Bürger*innen aus Kiel und dem Kieler Umland haben das menschliche Bedürfnis das nahe Wasser zu nutzen und sich abzukühlen. 

Jedes Jahr gibt es aufs Neue deshalb Auseinandersetzungen, weil gerade im Bereich der Innenförde die Menschen „wild“ baden. Also in nicht als Badestellen ausgewiesenen Bereichen der Kieler Innen- und Außenförde, wie beim z.Zt. gesperrten Fähranleger Bellevue. 

Die FDP Kiel macht sich schon lange stark für mehr Bademöglichkeiten in und um Kiel. Letztes Jahr wurde ein erster guter Schritt in diese Richtung getan mit einem Badebereich am Camp 24/7. Dennoch reichen die ausgewiesenen Badestellen vorne und hinten nicht aus – schon gar nicht unter Einhaltung der Corona-Auflagen. 

Ratsfrau und stellvertretende Vorsitzende des KV Kiel, Annkathrin Hübner, setzt sich schon seit dem Kommunalwahlkampf 2018 für einen Kieler Stadtstrand ein. Sie fordert mehr Bademöglichkeiten an der Kiellinie aber auch rund um die Förde.

„Die Prüfung und Realisierung eines Stadtstrandes ist bereits 2018 durch die Ratsversammlung beschlossen worden. Hierbei ist bislang nicht mehr passiert als der Ausschluss des Hörn-Standortes aufgrund der Wasserqualität. 

Angesichts der stetigen Diskussion um Bademöglichkeiten an der Kiellinie sollten hier alle in Frage kommenden Standorte zeitnah geprüft werden. Hierbei sollten neben eines originären Strandes auch Alternativen wie beispielsweise ein mit Sand bestückter Ponton oder Vergleichbares bedacht werden. Wir müssen weitere legale und sichere Badestellen schaffen, damit niemand waghalsig an Gefahrstellen zum Baden ausweichen muss“, so Ratsfrau Hübner. 

Insgesamt verfolgt die FDP Kiel das Ziel die Kieler Innenförde an so vielen Stellen wie möglichen für Alle zugänglich und erlebbar zu machen. „Wir bringen Kiel mehr ans Meer“ – so lautet schließlich einer der Slogans der FDP Kiel. 

Do

25

Jun

2020

Die FDP Kiel bezieht Stellung zum jüngsten OVG Urteil bezüglich des Luftreinehalteplans Kiel

Das Urteil des OVG vom 24.06.2020 zum Luftreinhalteplan für Kiel stellt die Stadt vor neue Herausforderungen.

Dazu unser Kreisvorsitzender Dennys Bornhöft: „Es ist bedauerlich, dass die Richter am OVG in Schleswig nicht davon zu überzeugen waren, dass innovative Lösungen besser funktionieren als unsoziale Fahrverbote, die v.a. diejenigen treffen, die auf ihren PWK angewiesen sind, sich aber schlicht keinen neueren leisten können und Mittelständler mit zumeist Diesel-Fuhrpark.

Wenn ein Fahrverbot tatsächlich umgesetzt werden sollte, leitet dies die Verkehre nicht raus aus der Stadt, es verlagert sie lediglich in andere Stadtgebiete, verursacht Staus und längere Wege. Dies kann nicht im Sinne derjenigen sein, die bessere Luft in der Stadt einfordern.“

 

Bornhöft im Hinblick auf die beklagte Landesebene: "Daher ist nun die Landesregierung im Sinne der Bevölkerung Kiels und des pendelnden Umlandes in der Pflicht, die Revisionsmöglichkeit aufzugreifen. Als Freie Demokraten unterstützen wir die Regierung, den Rechtsweg bis zum Ende zu schreiten.

Auch haben die Messwerte aus dem diesjährigen März gezeigt, dass die Zusammenhänge zwischen Verkehrsmenge und Messwerten nicht gegeben sind. Die diesjährigen Messewerte lagen über dem Mittelwert des Monats vergangenen Jahres und das trotz erheblich weniger Autos auf dem Theodor-Heuss-Ring aufgrund der Corona-Einschränkungen.

Die FDP Kiel hofft darauf, dass sich die Richter am Bundesverwaltungsgericht von den innovativen technischen Lösungen, die die Stadt Kiel anstrebt überzeugen lassen und Kiel dadurch diesem - in unseren Augen - unsozialen Fahrverbot entgehen kann."

 

Di

23

Jun

2020

Gemeinsame Erklärung für einen zukunftssicheren ÖPNV in der Landeshauptstadt Kiel

Die Kreisparteien und Ratsfraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP

erklären gemeinsam:

Die Schaffung eines neuen ÖPNV-Systems für die Landeshauptstadt Kiel ist eine

Schlüsselmaßnahme, um die Attraktivität des ÖPNVs in Kiel erheblich zu verbessern. Die

Verbesserung des ÖPNVs ist notwendig, um deutlich mehr Kielerinnen und Kieler von der

regelmäßigen Nutzung des ÖPNV zu überzeugen. Damit soll der zunehmenden Überlastung

des Straßenverkehrs entgegengetreten werden sowie die Klimaschutzziele im Verkehr, die

Erhöhung der Lebensqualität und die Steigerung der wirtschaftlichen und touristischen

Konkurrenzfähigkeit erreicht werden.

Für die Entwicklung eines neuen Verkehrssystems in Kiel ist ein breiter politischer Konsens

essentiell, da diese Entscheidung über Jahrzehnte und damit auch Wahlperioden erhebliche

Auswirkungen auf die Stadt haben wird. Dies soll im Rahmen eines gemeinsamen Vorgehens

geschehen. Dafür ist ein möglichst breiter gesellschaftlicher Konsens unter den Bürgerinnen

und Bürgern Kiel notwendig und durch geeignete Kommunikation anzustreben.

Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Realisierung der Verkehrssysteme Bus-Rapid-Transit

(BRT) und Tram (Stadtbahn) überprüft werden. Dies wird im Rahmen einer Trassenstudie

erfolgen, die zur Hälfte aus Mitteln des Landes finanziert werden soll. Dafür setzen sich die

Kreisparteien und Ratsfraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf

Landesebene ein. Die Trassenstudie soll ergebnisoffen die beiden möglichen Systeme sowie

Kombinationen überprüfen. Der Prozess der Trassenstudie soll über die bestehende

fraktionsübergreifende Steuerungsgruppe begleitet werden. Es soll eine Anbindung des

gesamten Stadtgebietes auch nördlich von Kanal und Schwentine und des Kieler Südens

angestrebt sowie eine Anbindung des Umlandes berücksichtigt werden.

Die Überprüfung der Alternativen soll unabhängig von möglichen Fördermitteln unter

Berücksichtigung der Kosten durch den Bund erfolgen. Auf Grundlage der Trassenstudie wird

eine Entscheidung anhand gemeinsamer Kriterien über das priorisierte Verkehrssystem

getroffen. Mit der Entscheidung wird Ende 2022 gerechnet.

Es ist gemeinsames Ziel, auf Bundesebene zu erreichen, dass alle Verkehrssysteme

(einschließlich BRT) eine Förderung durch den Bund erhalten. Diese Position soll auch auf die

Landesebene getragen werden.

Über die gesamte Laufzeit der Realisierung soll ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt und

durchgesetzt werden.

Darüber hinaus sollen als weitere Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele auch der

mögliche Einsatz von autonomer Fahrtechnik sowie alternativer Antriebstechniken zum

Beispiel mit Wasserstoff überprüft werden.

Neben der Realisierung eines neuen Verkehrssystems auf der Landseite, soll auch der

wasserseitige ÖPNV weiterentwickelt werden. Dafür sollen konkrete Handlungsschritte in

der Ratsversammlung gemeinsam auf den Weg gebracht werden.